SZENISCHE WELT
Scenic World im Überblick: Railway, Cableway, Skyway & Walkway
Die steilste Personenstandseilbahn der Welt, eine sanftere Seilbahn, ein Skywalk mit Glasboden und ein Regenwald-Steig – so greifen die Attraktionen von Scenic World ineinander.
Blue-Mountains-Ausflüge auf GetYourGuide ansehen ↗Die steilste Personenbahn der Welt
Die Scenic Railway ist die Signature-Attraktion von Scenic World: eine Standseilbahn, die an der Felswand hinunter ins Jamison Valley fährt – auf einer Strecke mit einer Steigung von bis zu rund 52 Grad an ihrem steilsten Punkt, einem Gefälle, das gemeinhin als das steilste aller Personenzugbahnen der Welt gilt. Die Sitze neigen sich für die Talfahrt nach hinten, sodass die Fahrgäste der Steigung zugewandt sind, statt nach vorn zu kippen. Die Waggons rollen auf Schienen, die ursprünglich für einen ganz anderen Zweck gebaut wurden – für den Transport von Kohle und Schiefer, nicht von Touristen – durch einen schmalen Einschnitt, der in die Klippe gesprengt wurde. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, legt in dieser Zeit aber einen wahrhaft dramatischen vertikalen Abstieg zurück.
Eine sanftere Art hinunterzukommen: die Seilbahn
Für Besucher, die die Steigung lieber ganz vermeiden möchten, bietet die Scenic Cableway eine sanfte Alternative für den Abstieg ins Tal – eine Seilbahn, die die Fahrgäste allmählich durch das Blätterdach des Waldes hinabgleiten lässt, statt über eine steile Schienenstrecke zu führen. Sie ist die sanfteste der drei Fahrten von Scenic World und verkehrt kontinuierlich statt in festen Abständen, mit großen Fenstern, die beim Abstieg der Kabine den Blick über den Regenwald freigeben. Viele Besucher nehmen die Railway hinunter für den Nervenkitzel und die Cableway wieder hinauf – oder umgekehrt – und nutzen beide zusammen, um den Abstieg und die Rückfahrt aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben, ohne einen einzigen Schritt zu Fuß gehen zu müssen.
Die Skyway, die die Schlucht in schwindelerregender Höhe überspannt
Die Scenic Skyway ist eine separate Fahrt im Vergleich zu den anderen beiden: Statt ins Tal hinabzufahren, schwebt eine Seilbahn hoch über dem Jamison Valley, über die Schlucht an den Katoomba Falls, mit Blick auf die Three Sisters in der Ferne – und mit einem Glasboden-Abschnitt für alle, die den Mut haben, direkt nach unten zu schauen. Sie erreicht den Talboden überhaupt nicht – es ist eine Hin- und Rückfahrt, die durchgehend auf Klippenhöhe bleibt – und ist damit die ideale Wahl für Besucher, die die Aussicht und den Schwindel erleben möchten, ohne sich auf einen vollständigen Abstieg und den anschließenden Aufstieg zu Fuß oder mit der Bahn einzulassen.
Der Scenic Walkway, am Talboden
Sobald Sie die Bahn oder die Seilbahn ins Tal gebracht hat, führt der Scenic Walkway als Holzsteg in einer Schleife durch den gemäßigten Regenwald unterhalb der Klippen – weitgehend eben und für Rollstühle und Kinderwagen geeignet, mit Informationstafeln entlang des Weges, die das Pflanzenleben des Waldes und die Bergbaugeschichte des Geländes erläutern. Es ist der Teil eines Scenic-World-Besuchs, der nach dem dramatischen Abstieg das Tempo drosselt – eine Gelegenheit, tatsächlich zwischen den Eukalyptus- und Regenwaldarten zu wandern, für die die Berge bekannt sind, statt sie nur aus dem Fenster der Kabine zu betrachten, bevor es mit der Bahn oder der Seilbahn wieder hinaufgeht.
Auf einem alten Bergwerksgelände errichtet
Das Tal unterhalb von Scenic World ist keine unberührte Wildnis – es war bis ins späte 19. und frühe 20. Jahrhundert ein aktives Kohle- und Ölschieferbergwerk, und die ursprüngliche Standseilbahn, die heute Touristen befördert, wurde gebaut, um abgebautes Material zur Klippenkante zu transportieren – nicht Passagiere. Entlang des Scenic Walkway sind bis heute einige Bergbaurelikte sichtbar – eine Erinnerung daran, dass die Verwandlung des Geländes vom Industriebergwerk zur Touristenattraktion sich in aufgezeichneter Geschichte abspielte, nicht vor Jahrhunderten. Dieses Wissen verleiht der Fahrt eine zusätzliche Dimension: Die steile alte Bergbaustrecke verrichtet im Grunde noch immer dieselbe physische Arbeit – nur dass sie heute Besucher statt Schiefer befördert.
Es fügt sich perfekt in einen längeren Spaziergang ein.
Scenic World fügt sich nahtlos in die Wanderwege entlang der darüberliegenden Felskante ein: Die Furber Steps führen vom Talboden nahe dem Scenic Walkway hinauf Richtung Echo Point und den Three Sisters, während der Prince Henry Cliff Walk entlang der Klippenkante zwischen beiden verläuft. Wer Zeit und eine gute Grundkondition mitbringt, kann mit der Railway hinunterfahren, den Regenwald-Rundweg gehen und zu Fuß wieder hinaufsteigen, statt die Seilbahn zu nehmen – und so Scenic World am selben Nachmittag direkt mit einem Besuch am Echo Point verbinden. Die meisten Tagesausflugspläne kalkulieren ein bis zwei Stunden hier ein – genug für mindestens zwei der drei Fahrten und einen Abschnitt des Walkway.
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