SPAZIERGÄNGE & WASSERFÄLLE
Bushwalks in den Blue Mountains: Vom Wentworth Falls zum Grand Canyon
Von den Klippenvorsprüngen des National Pass bis zu den mühelos erreichbaren Wasserfällen der Leura Cascades – die Wanderwege, die sich für einen Tag in den Blue Mountains lohnen, abgestimmt auf den jeweiligen Aufwand.
Blue-Mountains-Ausflüge auf GetYourGuide ansehen ↗Wentworth Falls — die berühmtesten Wasserfälle
Wentworth Falls, nahe der gleichnamigen Ortschaft gelegen, zählt zu den bekanntesten Wasserfällen der Blue Mountains und stürzt in mehreren Kaskaden über die Felswand hinab ins Jamison Valley – die Gesamthöhe variiert je nach Quelle, doch wird der Fall in seiner gesamten Länge gemeinhin mit mehreren hundert Metern angegeben. Ein kurzer, einfacher Weg vom Picknickbereich führt zum Hauptaussichtspunkt oberhalb der obersten Stufe, während ein längerer, steilerer Pfad teilweise die Klippe hinabsteigt und nähere Blicke auf die mittleren Kaskaden ermöglicht. An klaren Tagen bilden die Wasserfälle und das dahinterliegende, dunstblau schimmernde Tal eine der meistfotografierten Aussichten der Berge – nur Echo Point selbst kann da mithalten.
Der National Pass, in den Felsen gehauen
Der National Pass ist ein denkmalgeschützter Wanderweg aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, der direkt in die Klippenwand unterhalb der Wentworth Falls gehauen und gesprengt wurde, statt sie zu umgehen – ein schmaler Felsenpfad mit Steinabschnitten und einem kurzen Tunnel, der sich an den Fels schmiegt, während das Tal tief unter ihm abfällt. Unter Blue-Mountains-Wanderern gilt er weithin als einer der schönsten Streckenabschnitte des Gebirges – wegen seiner einzigartigen Verbindung aus Ingenieurskunst und exponiertem Verlauf, der dicht an den Wasserfällen vorbeiführt, bevor er durch den Wald wieder hinaufschleift. Es ist ein echtes Halbtagesunterfangen und kein Spaziergang – mit spürbarem Höhenunterschied und einigen steilen, unebenen Passagen.
Der Grand-Canyon-Spaziergang bei Blackheath
Trotz des Namens, den es seinem amerikanischen Pendant verdankt, ist der Grand-Canyon-Spaziergang bei Blackheath eine bewaldete, mit Farnen gesäumte Schlucht statt einer trockenen Wüstenlandschaft – ein Rundweg, der in eine schmale, schattige Schlucht hinabführt, durch die ein Bach fließt, überquert von kleinen Brücken und Stegen in den feuchtesten Abschnitten. Er wird oft als sanfterer Einstieg in die Canyon-Landschaft der Blue Mountains empfohlen als der National Pass, ist auf dem Großteil seiner Länge vor der Sonne geschützt und gilt allgemein als moderater Halbtages-Rundweg. Der Kontrast zwischen der kühlen, geschlossenen Regenwald-Schlucht und den weitläufigen Klippenblicken anderswo in den Bergen macht ihn zu einem lohnenden Erlebnis – ergänzend zu den großen Aussichtspunkten, nicht als Ersatz für sie.
Leura Cascades – die bequeme Option
Die Leura Cascades, nur einen kurzen Spaziergang vom Dorf Leura entfernt, sind eine Reihe kleinerer Wasserfälle, die direkt unterhalb der Klippenkante durch den Wald stürzen. Ein Pfad, der sanft genug für die meisten Besucher ist und keine technische Wanderausrüstung erfordert, führt dorthin. Der Weg ist mit dem größeren Prince Henry Cliff Walk-Netzwerk verbunden, sodass der kurze Hin- und Rückweg zu den Wasserfällen bei Zeit und Lust zu einer längeren Wanderung entlang der Klippen in Richtung Katoomba und Echo Point ausgedehnt werden kann. Für Tagesausflügler, die ein authentisches Buscherlebnis suchen, ohne den Großteil des Tages dafür zu opfern, sind die Leura Cascades in der Regel der empfohlene Ausgangspunkt.
Den Spaziergang passend zu Ihrem Tag gestalten
Die Wanderwege der Blue Mountains reichen von zehnminütigen Aussichtsspaziergängen bis hin zu ganztägigen Wildnis-Trekkingtouren – und die meisten Tagesausflügler fahren am besten damit, sich für ein oder zwei kürzere Optionen zu entscheiden, anstatt sich auf die anspruchsvolleren Rundwege einzulassen, wenn der Zeitplan auf die Busrückfahrt nach Sydney ausgerichtet ist. Der National Pass und der Grand-Canyon-Walk eignen sich für alle mit ordentlicher Grundkondition und ein paar freien Stunden; die Leura Cascades und die Aussichtswege rund um die Wentworth Falls sind für fast jeden machbar. Das Bergwetter kann sich unabhängig vom gewählten Weg schnell ändern – feste Schuhe, Wasser und eine Regenjacke lohnen sich daher auch bei einer kurzen Wanderung, die vom Parkplatz aus harmlos wirkt.
Blaue-Berge-Wanderungen im Vergleich
| Spaziergang | Anstrengung | Höhepunkte |
|---|---|---|
| Leura-Kaskaden | Entspannt, in unter einer Stunde | Kleine Wasserfälle in der Nähe des Dorfes Leura |
| Grand-Canyon-Wanderung | Mäßig, eine Halbtagestour | Ein schattiger, mit Farnen gesäumter Canyon in der Nähe von Blackheath |
| National Pass | Anspruchsvoller, eine Halbtagestour | Klippenvorsprünge unterhalb der Wentworth Falls |
| Prince Henry Cliff Walk | Flexibel, von Punkt zu Punkt | Leura, Echo Point und Scenic World verbinden |
Noch unsicher, welche Tour oder welcher Tag es sein soll?
Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse und ungefähr Ihren Reisezeitraum – wir schicken Ihnen eine kurze Übersicht, wie sich die Tagesausflüge in die Blue Mountains ab Sydney unterscheiden, was inklusive ist und wie Sie den Tag am besten planen.